Branchennews
Jetzt auch in Frankreich: Erneuerbare Energien sind EU-weit auf dem Vormarsch

Berlin, 17. Mai 2012: Nach der heutigen Vereidigung des neu gewählten Präsidenten François Hollande dürfte sich die energiepolitische Diskussion in Frankreich weiter beleben. In Umfragen befürwortet eine überwältigende Mehrheit der Franzosen den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Und Hollande hat eine verstärkte energiepolitische Debatte in Aussicht gestellt. Bis 2025 will er den Anteil des Atomstroms am französischen Energiemix von heute rund drei Viertel auf 50 Prozent senken. „Immer mehr Länder in der Europäischen Union stehen der Kernkraft kritisch gegenüber“, bilanziert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer, die Entwicklung. Während einige Staaten den kompletten Ausstieg auf den Weg gebracht hätten, stünden in anderen Staaten wie den Niederlanden und Großbritannien, Projekte zum Ausbau der Kernkraft vor dem Aus.

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Erneut mehr Biogas in NRW

Münster, 17.05.2012: Ende 2011 waren in Nordrhein-Westfalen 522 Biogasanlagen in Betrieb, 21 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, ist damit zu rechnen, dass Ende dieses Jahres in NRW rund 573 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Gesamtleistung von 238 Megawatt in Betrieb sein werden. Neben der Zahl der Anlagen hat auch die durchschnittliche elektrische Leistung der Biogasanlagen deutlich um 67 Megawatt zugenommen. Der Rekord-Zubau aus dem Jahr 2010 wurde somit nochmals sehr deutlich übertroffen. Die im Jahr 2011 zugebaute Leistung entspricht der Summe des Zubaus aus den Jahren 2009 und 2010.

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Bürgerprojekt Energiewende - die Erfolgsgeschichte der Energiegenossenschaften

Berlin, 16.5.2012: Die Energiewende wird in zunehmendem Maße durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Energiegenossenschaften getragen. Innerhalb nur einer Dekade hat sich die Zahl der Energiegenossenschaften in Deutschland verzehnfacht. Führend sind bislang ländliche Regionen in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. In der Regel organisieren sich Bürgerinnen und Bürger genossenschaftlich, um lokale Projekte in den Bereichen Wind-, Solarenergie oder Biomasse zu realisieren. Seit einiger Zeit werden auch kommunale Nahwärmenetze genossenschaftlich finanziert und getragen. Ein Grund für den Erfolg des Genossenschaftsmodells: Genossenschaften bieten sowohl konkrete Anlageoptionen, als auch die Möglichkeit zur Mitbestimmung, und sie sind meist offen für Beteiligungen auch mit niedrigen Beträgen.

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REDcert von der Europäischen Kommission zur Anerkennung vorgeschlagen

Bonn, 15.05.2012: Das REDcert-Zertifizierungssystem für nachhaltige Biomasse gemäß der Richtlinie 2009/28/EG wurde heute von der EU-Kommission den Mitgliedstaaten zur Anerkennung vorgeschlagen. Mit einer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union und Abschluss des formalen Anerkennungsverfahrens des REDcert Systems wird bis Ende Juni 2012 gerechnet.

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Am 1. Juni Bewerbungsschluss im Wettbewerb "Bioenergiedörfer 2012" des BMELV

Berlin, 15.05.2012: Noch bis zum 1. Juni 2012 können sich bereits bestehende Bioenergiedörfer um den Titel „Bioenergiedorf 2012“ und um 10.000 € Preisgeld bewerben. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) möchte damit besonders innovative Bioenergiedörfer auszeichnen, die einen hohen Versorgungsgrad mit Bioenergie aufweisen, die Energie besonders effizient nutzen und die Bürger aktiv mit einbinden.

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