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Berlin, 18.06.2010: Um die von der Bundesregierung angestrebte eine Million Elektrofahrzeuge auf die
Straße zu bringen, fallen bis 2020 Mehrkosten zwischen 0,8 und 2,7 Milliarden
Euro an – abhängig von der zukünftigen Entwicklung von Ölpreisen und
Batteriekosten. Das geht aus einer Studie des Forschungsnetzwerks Energie Impuls
OWL hervor. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien hatte das Institut
Szenarien berechnet, wie sich in den nächsten 10 Jahren die Kosten verschiedener
Klassen von Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor
entwickeln.
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Hohenheim, 14.06.2010: Die Universität Hohenheim
will durch einen neun agrarwissenschaftlichen Studiengängen junge
Menschen zu Fachkräften für nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie
ausbilden. Zum kommenden Wintersemester können sich Interessierte ab
sofort bewerben. Mit dem Master-Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe und
Bioenergie“ reagiere die Hochschule auf die stark steigende Nachfrage
des Arbeitsmarkts nach umfassend ausgebildeten Fachkräften im Bereich
der erneuerbaren Energien.
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Berlin, 10.06.2010: Die deutschen Hersteller von Biodiesel und
Bioethanol begrüßen die heute veröffentlichten Vorschriften zur konkreten
Umsetzung der Erneuerbaren Energien Richtlinie. Mit diesen wird sichergestellt,
dass die europäische Gesetzgebung in diesem Bereich einheitlich ausgestaltet
wird, so dass alle europäischen Länder die gleichen Anforderungen an die
Zertifzierung von Biomasse stellen. In Deutschland bereiten sich die Hersteller
von Biokraftstoffen seit Anfang des Jahres auf die Einführung der deutschen
Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung vor. „Wir hatten die europäischen
Regelungen bereits Ende letzten Jahres erwartet. Nun hoffen wir, dass damit
keine unterschiedlichen Anforderungen an die Zertifizierung auf europäischer
Ebene geschaffen wurden“, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der
Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB.
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Berlin, 10.06.2010: Die Europäische Kommission hat heute zwei Mitteilungen und eine Entscheidung veröffentlicht, in denen sie die Anforderungen an die Zertifizierung von Biokraftstoffen und Bioenergie aus Pflanzenölen konkretisiert. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen begrüßt diesen Schritt: „Die Nutzung von Biomasse ist ein zentraler Bestandteil des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Nur wenn wir Biomasse verstärkt als Energieträger nutzen, werden wir in Europa die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien erreichen. Ich begrüße deshalb außerordentlich, dass Energiekommissar Oettinger heute Kriterien zur nachhaltigen Nutzung von Biomasse vorgelegt hat, anhand derer die Zertifizierung nun europaweit harmonisiert werden soll“, so Röttgen. Ein einheitliches Siegel für den umweltverträglichen Anbau von Energiepflanzen werde auch die Akzeptanz der Nutzung von Biomasse weiter vergrößern. Deutschland hat bereits 2009 als erster EU-Mitgliedstaat die europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen an Biokraftstoffe und an flüssige Biomasse in deutsches Recht umgesetzt.
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Stuttgart, 09.06.2010: Bioenergie ist nachhaltig! Die energetische Nutzung von Biomasse habe im letzen
Jahr bereits 7% des bundesdeutschen Energiebedarfs gedeckt und dabei 58,4
Millionen Tonnen CO2 eingespart. In Europa regelten dabei strenge
gesetzliche Vorlagen, dass auch die Produktion von Energiepflanzen im Einklang
mit dem Umwelt- und Naturschutz stünden. Mit der Einführung eines neuen
Zertifizierungssystems, welches ab 2011 garantiere, dass auch für importierte
Biokraftstoffe kein Regenwald gerodet, keine Naturschutzgebiete gefährdet und
kein zusätzliches CO2 emittiert werde, habe die Bioenergiebranche
ihre Hausaufgaben gemacht und gelte als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit,
äußerte sich Helmut Lamp, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands BioEnergie
(BBE) anlässlich des 3. BBE-Symposiums für Bioenergie und Nachhaltigkeit
„bio.net 2010“ in Stuttgart.
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