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Berlin, 08.06.2010: Durch die Sperrung von 115 Millionen Fördermitteln für Ökoheizungen entgehen dem
Fiskus selbst bei konservativen Annahmen in diesem Jahr rund 150 Millionen an
Steuereinnahmen. Daneben fallen Sozialversicherungsbeiträge und
Arbeitsmarktentlastungen in Millionenhöhe aus. Das geht aus einer aktuellen
Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) im Auftrag der Agentur für
Erneuerbare Energien hervor. Berechnet wurde, wie viele Einnahmen Bund, Länder
und Kommunen durch die Sperrung des Marktanreizprogrammes entgehen. Ein Drittel
der diesjährigen Fördersumme von insgesamt 400 Millionen Euro ist seit April
2010 vom Bundesfinanzministerium mit einer Haushaltssperre belegt. Die Folge:
Investitionszuschüsse für Solarthermie, Holzheizungen und Wärmepumpen können
nicht mehr ausgezahlt werden.
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Nürnberg, 08.06.2010: Nach Auswertung der Investitionsbeteiligungen hat das Investitionsvolumen
geschlossener Fonds und festverzinslicher Wertpapiere die 3 Mrd. Euro Schwelle
überschritten. 77 Publikumsfonds erreichen ein kumuliertes Investitionsvolumen
(Fondsvolumen) von 3,13 Mrd. Euro. Die Mittel fließen unter anderem in
Photovoltaik-, Windenergie-, Bioenergie- und forstwirtschaftliche Projekte. 57 Beteiligungen mit einem Investitionsvolumen von
2,05 Mrd. Euro werden als geschlossene Fonds emittiert. Ein rund 70 %iger Anteil
der geschlossenen Fonds (ca. 1,44 Mrd. Euro) wird von Photovoltaikfonds
repräsentiert. Die Mittel der Solarfonds fließen in Solarprojekte in
Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Tschechien. |
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Berlin, 07.06.2010: Der
Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) stellt angesichts der erneuten Angriffe
auf die Förderung der Erneuerbaren Energien durch das Rheinisch-Westfälische
Institut für Wirtschaftsforschung und die heute vorgestellten Berechnungen des
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Ausbau der Erneuerbaren
Energien klar, dass einseitige Kostendarstellungen keine Grundlage für die
seriöse Bewertung eines Energieträgers sind. Vielmehr müssten Ausgaben für die
Förderung der zukunftsweisenden Erneuerbaren immer im Vergleich mit den
Gesamtkosten herkömmlicher Energieträger erfolgen und externe Kosten sowie
volkswirtschaftlicher Nutzen einbezogen werden.
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Berlin, 04.06.2010: Der Bundesverband Erneuerbare
Energie (BEE) unterstützt nachdrücklich den Entschließungsantrag des
Bundesrates zur weiteren Förderung Erneuerbarer Energien aus dem
Marktanreizprogramm, der in der heutigen Sitzung der Länderkammer auf
der Tagesordnung steht. Die Bundesländer hätten die hervorragende
ökologische wie ökonomische Wirkung des Förderprogramms für den Einbau
regenerativer Heizungstechnologie erkannt und auch die positiven Effekte
für den Bundeshaushalt im Blick.
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Mainz, 02.06.2010: Umweltministerin Conrad hat heute mit der
Übergabe des Förderbescheids des Landes den Startschuss für den Energiepark
Pirmasens-Winzeln gegeben. Im Energiepark sollen die regional vorhandenen
nachwachsenden Rohstoffe in einem breiten Einsatzspektrum für die
Energieversorgung angrenzender Unternehmen genutzt werden. Dazu wird ein
Logistikzentrum mit Biomasseaufbereitung, Lagerung und
verschiedener Anlagen zur Biomassenutzung entstehen.
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